Marmor
Marmor und sein Vorkommen.
Der Begriff des Naturstein Marmor stammt aus dem lateinischen (lat. marmor) und aus dem altgriechischen (altgr. marmaros) und ist vermutlich verwandt mit altgr. marmairein was schimmern und glänzen bedeutet.

Eine Reihe bedeutsamer Gebäude und Kunstwerke besteht aus Marmor.
Marmore werden gegenwärtig vornehmlich für Fußboden- und Treppenbeläge, Wandfliesen, Waschbecken und Fassadenplatten verwendet.

Marmor ist ein Gestein, das aus den Mineralen Calcit, Dolomit und/oder Aragonit besteht, also ein Carbonatgestein.
Marmor Naturstein entsteht durch Umwandlung (Metamorphose) dieser Kalksteine und anderen karbonatreichen Gesteinen, und zwar im Erdinnern durch Hitze und Druck.

Der Porenraum des Marmors ist durch das kristalline Gefüge gering und führt zur Frostbeständigkeit vieler Marmorsorten. Über alle Sorten lässt sich diese Eigenschaft allerdings nicht verallgemeinern.
Ein typisches Kennzeichen des Marmors ist das Fehlen von Fossilien und somit auch der charakteristichen Hohlräme von Travertin. Erkennen lassen sich Marmore optisch leicht durch einzelne Kalkspatkristalle in der Spaltfläche, die je nach Richtung des Lichteinfalls glitzern.

Marmor Naturstein kommt u.a. in Frankreich, Griechenland, Italien, Portugal, Türkei, USA und Kanada, Fichtelgebirge und Erzgebirge, Rumänien, Norwegen und Namibia in Afrika in verschiedenen Farben wie grün oder gelb und von schwarzgestreift bis rosa und weiß vor.
Die weißen Marmore können lichtdurchlässig sein.

Marmor Naturstein wird in Europa schon seit dem 7. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung abgebaut (Griechenland).
Viele historische Werke aus der Antike wie die Akropolis in Athen und der Pergamonaltar, die Nike von Samothrake und die Venus von Milo bestehen aus griechischem Marmor.
Ebenso viele Kunstwerke der italienischen Renaissance wie etwa Michelangelos Pieta, David und Moses bestehen aus italienischem Carrara-Marmor.
Marmore sind heute im Innenausbau besonders begehrt.
Der Carrara-Marmor findet auch heute ebenfalls als Bildhauermaterial Verwendung.

Aufgrund ihrer Säureempfindlichkeit unbehandelter Marmore sind diese im deutschsprachigen Raum im Gegensatz zu Mittelmeergebieten zur Verwendung in Küchen bzw. als Küchenarbeitsplatten nicht so weit verbreitet.
Seit mitte der 1960er Jahre finden Fasadenplatten aus Naturstein Verwendung.
Beim Einbau von polierten Marmorfußböden können sich je nach Nutzung matte Laufzonen abzeichnen. Der Stein sollte vorher imprägniert werden. Dieses Phänomen gilt für alle polierten Fußböden aus Gesteinen, die aus Karbonatmineralen bestehen. Im Einzelfall kann sich dies bei Graniten ebenfalls einstellen. Daher finden auch Marmore häufig Verwendung für Boden- und Wandverkleidugen, es ist eben auf eine richtige Pflege des Steines zu achten.

In Naturstein ebenfalls schön anzusehen sind Badewannen und Waschbecken aus Marmor, Terassen und Treppen sowie Badezimmereinrichtungen.
Marmor sollte man regelmäßig feucht wischen. Dabei sollte zum warmen Wasser immer etwas Spezial-Reinigungsmittel hinzugefügt werden. Durch eine Imprägnierung wird die Oberfläche vor Neuverschmutzung geschützt und verliert auch nach vielen Jahren ihre natürliche Schönheit nicht.

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